
Marlen Schulz ( *1977 Bergen auf Rügen) ist auf Rügen geboren, seit sie 24 Jahre alt ist, lebt sie in Hamburg. An beiden Orten hat sie ein Atelier. „Und wir sehen, was Marlen Schulz macht, ist im Grunde moderne Malerei, wie sie es seit dem Impressionismus gibt. Das nämlich etwas Beiläufiges, etwas Flüchtiges, etwas Vorübergehendes festgehalten wird. Bevor man es festhält, muss man es erst mal entdecken. Muss man es erstmal gefunden haben. Das gelingt ihr. (...) Und vor allem dieses Duftige, Vorübergehende festhalten. Und das ist natürlich ganz toll, wenn man etwas, was wie ein Duft ist, das festhalten kann, sodass es bleibt. Das ist eine besondere Magie, wie es nur dem Künstler möglich ist, der den Zauberstab hat.“ Auszug aus der Eröffnungsrede von Dr. Thomas Gädeke zur Ausstellung „Frühlingserwachen“ in der Galerie Brücke Hamburg, 2025.
2025: paper.positons Berlin, Galerie Ricarda Fox. 2024: Finalistin, Arte Laguna Prize, Internationaler Kunstpreis, Venedig. 7 Seeds, Yokohama, Japan. 2023: Hauptpreis City Kunstpreis Hamburg der Carolina D‘Amico Stiftung. 100 Jahre, 100 Künstler, 100 Werke, Felix Jud, Hamburg. 2022: Finalistin des Elysée Kunstpreis für Malerei.
„Ich mag Kontraste. Ruhe zu Leben. Laut zu leise. Geradlinig zu Organischem. Grell zu matt. So ist Rügen mein Gegenpol zu Hamburg. Und das spiegelt sich in meinen Bildern. Sie leben vom Kontrast. In meinen Bildern male ich kleine Dinge und Situationen, die aus meinem Alltag sind. Meistens ruhige Momente in einer lauten und schnellen Zeit. Das ist einfach meins.“

"Alter Mann", Acryl auf Papier, 48x34cm, 2026


"Selbst VII", Acryl, Polychromos auf Leinwand, 50x40cm, 2025


"Alter Mann", Acryl auf Papier, 48x34cm, 2026